Gelernt: Kurzgeschichte fertig

Seit dem 6. Juli spukte eine Fantasy-Geschichte in meinem Kopf. Nun ist sie fertig. Folgendes habe ich gelernt. Das Manuskript hat 1.900 Wörter, was 9 Normseiten entspricht. Das Wichtigste war, Anfang, Mittelteil und Schluss zu schreiben. Nach einer Woche steht der erste Entwurf. Ich habe täglich etwa 500 bis 700 Worte geschrieben.

Dies habe ich gelernt:

  • Blockade.
    Nachdem mir der Anfang gelungen ist, blockierte ich mich, weiter zu schreiben. Statt mit Worten, habe ich eine Karte gemalt. Sie zeigte Orte, die die Helden besuchen. Indem ich rein visuell weiter erzählt habe, überwand ich die Blockade. Dann markierte ich in der Karte Stellen, an denen etwas passiert.
  • Charaktere.
    Statt mich in Dossiers zu vertiefen, schrieb ich Zusatzszenen, durch die die Beziehung zwischen den Charakteren klar wird. So habe ich rund 4000 Worte geschrieben (7 Tage x 500-700).
  • Editieren.
    Der Teufel hat mich geritten und ich habe den Anfang mehrmals umgeschrieben und stark editiert. Das hat sechs Tage gekostet und mich aufgehalten.
  • “Perfekte” Anfangsszene.
    Dank dieser Arbeit an der ersten Szene fiel es mir einfach den Rest zu schreiben. Am vorletzten Tag plante ich. Am letzten Tag schrieb ich alles aus dem Kopf heraus.
  • Korrigieren.
    Ich lese die Geschichte laut vor.
    Ich ändere die Schriftart und lese sie laut vor.
    Ich nehme das Lautlesen auf und spiele die Aufnahme ab.
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